Tierärztin untersucht eine rote Maine-Coon-Katze
Häufige Fragen

Fragen & Antworten

Vom ersten Termin über die Behandlung bis zu nützlichem Wissen für den Alltag – hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen.

Praxisalltag

Die häufigsten Fragen zu unserer Praxis

Wie vereinbare ich einen Termin?

Dies ist noch ein Platzhaltertext – der Inhalt folgt in Kürze. Genau wie unsere Praxis befindet sich diese Website noch im Aufbau. Schauen Sie gerne bald wieder rein. Wir beeilen uns aber, denn wir wollen noch dieses Jahr die Türen öffnen und freuen uns jetzt schon riesig auf unsere ersten Patienten. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld.

Was passiert, wenn ich meinen Termin absagen muss?

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Bieten Sie auch eine freie Sprechstunde an?

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Welche Tierarten werden behandelt?

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Welche Tiere fallen unter „Heimtiere“ und warum gibt es eine extra Sprechstunde?

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Behandeln Sie auch Exoten und Reptilien?

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Kann ich Medikamente direkt in der Praxis bekommen?

Rezeptfreie Produkte erhalten Sie jederzeit bei uns. Verschreibungspflichtige Medikamente geben wir nur in der Praxis ab und nur, wenn uns Ihr Tier bekannt ist – so schreibt es das Tierarzneimittelgesetz vor.

Kann ich ein Rezept für eine Online-Apotheke bekommen?

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Geben Sie telefonische Diagnosen oder Preisauskünfte?

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Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Sie zahlen direkt nach der Behandlung – mit EC-, Debit- oder Kreditkarte oder in bar. Bei größeren Beträgen ist eine Ratenzahlung möglich.

Zu Kosten & Bezahlung
Werden Hausbesuche angeboten?

In der Regel behandeln wir in der Praxis, wo uns die volle Ausstattung zur Verfügung steht. In Ausnahmefällen – etwa zur Begleitung auf dem letzten Weg – bieten wir für Bestandskunden nach Absprache auch Hausbesuche an.

Rund um die Behandlung

Fragen zu Untersuchung & Behandlung

Was ist bei einer Narkose zu beachten?

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Kann ich während einer Operation oder Narkose bei meinem Tier bleiben?

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Ich soll eine Urin- oder Kotprobe mitbringen – was muss ich beachten?

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Mein Tier soll geimpft werden – was muss ich beachten?

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Welche Impfungen sind vor einer Reise sinnvoll?

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Im Ernstfall

Verhalten bei Notfällen

Wann ist mein Tier ein Notfall?

Ein Notfall liegt vor, wenn das Leben Ihres Tieres akut bedroht ist oder schwere, bleibende Schäden drohen. Die wichtigsten Warnzeichen und die richtigen Anlaufstellen haben wir für Sie zusammengestellt.

Zur Notfall-Seite
Woran erkenne ich, dass mein Tier Schmerzen hat?

Tiere verbergen Schmerzen instinktiv, deshalb zeigen sie sich oft nur in feinen Veränderungen. Achten Sie auf verändertes Verhalten: Rückzug, weniger Fressen, Unruhe oder plötzliche Gereiztheit bis hin zu Aggression. Körperlich fallen häufig ein steifer oder lahmer Gang, Mühe beim Aufstehen, ein gekrümmter Rücken, eine angespannte Mimik (zusammengekniffene Augen, zurückgelegte Ohren) oder vermehrtes Lecken einer bestimmten Stelle auf; bei Katzen zusätzlich eine vernachlässigte Fellpflege.

Da Schmerzen immer eine Ursache haben, sollte ein Tier mit solchen Anzeichen tierärztlich untersucht werden – nur so lässt sich gezielt helfen. Bitte geben Sie niemals Schmerzmittel aus der Humanmedizin: Viele davon sind für Hund und Katze giftig.

Mein Tier bricht oder hat Durchfall – wann muss ich zum Arzt?

Einmaliges Erbrechen oder einmal weicher Kot bei einem sonst munteren, trinkenden Tier ist oft harmlos und bessert sich meist von selbst. Zeitnah zum Tierarzt sollten Sie, wenn die Beschwerden länger als etwa 24 bis 48 Stunden anhalten oder Warnzeichen hinzukommen: Blut im Kot oder Erbrochenen, wiederholtes Erbrechen, Teilnahmslosigkeit, Fieber, ein aufgeblähter Bauch oder erfolgloses Würgen. Auch Anzeichen von Austrocknung – eingefallene Augen, trockenes Zahnfleisch, eine stehen bleibende Hautfalte – sind ein Grund zur Vorstellung.

Besondere Vorsicht gilt bei Welpen, Senioren sowie trächtigen oder chronisch kranken Tieren; hier bitte früher vorstellen. Im Zweifel rufen Sie uns lieber einmal zu früh an als zu spät.

Was mache ich bei akutem Parasitenbefall (Flöhe/Zecken)?

Entfernen Sie Zecken so schnell wie möglich mit einer Zeckenzange oder -karte: hautnah fassen und gleichmäßig gerade herausziehen, ohne zu drehen oder zu quetschen. Verzichten Sie auf Hausmittel wie Öl, Alkohol oder Klebstoff – sie erhöhen das Risiko einer Krankheitsübertragung.

Bei Flöhen spüren Sie den Befall mit einem Flohkamm auf; wichtig ist dann, Tier und Umgebung (Körbchen, Textilien) konsequent zu behandeln, da sich der Großteil der Flöhe in der Wohnung befindet. Weil nie alle Parasiten sichtbar sind, empfehlen wir im Befallsfall ein geeignetes, tierärztlich abgestimmtes Präparat – passend zu Tierart, Gewicht und Lebensweise. Frei verkäufliche Mittel wirken nicht immer zuverlässig und können für Katzen sogar gefährlich sein (z. B. Permethrin). Bei Hautentzündungen, starkem Juckreiz oder Krankheitszeichen nach einem Zeckenstich stellen Sie Ihr Tier bitte vor.

Gut zu wissen

Nützliches Wissen für Tierfreunde und -halter

Sie möchten einen Hund aus dem Ausland adoptieren?

Eine schöne Entscheidung – die gut vorbereitet sein will. Hunde aus dem Ausland, vor allem aus dem Mittelmeerraum, tragen manchmal Krankheitserreger in sich, die bei uns kaum vorkommen: etwa Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose oder Herzwürmer. Oft zeigt der Hund anfangs keine Anzeichen.

Deshalb raten wir zu einem vollständigen Gesundheitscheck und gezielten Bluttests – am besten kurz nach der Ankunft und noch einmal einige Monate später, denn manche Infektionen werden erst mit Verzögerung sichtbar. Planen Sie außerdem Zeit für die Eingewöhnung und mögliche Behandlungskosten ein. Sprechen Sie uns gern vor und nach der Adoption an – wir beraten Sie und stellen den passenden Testplan zusammen.

Zwei hilfreiche Übersichten von ESCCAP Deutschland:

Lohnt sich eine Tierkrankenversicherung?

Aus unserer Sicht ja. Tierarztkosten lassen sich kaum vorhersehen – eine Operation oder eine chronische Erkrankung kann schnell teuer werden. Eine Tierkranken- oder OP-Versicherung nimmt Ihnen dieses Risiko ab, damit im Ernstfall die bestmögliche Behandlung nicht am Geld scheitert. Am günstigsten ist der Abschluss, solange Ihr Tier jung und gesund ist – dann sind die Beiträge niedrig und weniger ist ausgeschlossen.

Gut zu wissen: Wie die meisten Praxen rechnen wir nicht direkt mit der Versicherung ab. Sie erhalten die Rechnung von uns und reichen sie anschließend selbst bei Ihrer Versicherung ein. Das bedeutet etwas Verwaltungsaufwand und meist eine Vorleistung Ihrerseits, da Versicherungen oft erst später erstatten. Prüfen Sie vor dem Abschluss daher Selbstbeteiligung, Jahresobergrenzen und ausgeschlossene Leistungen.

Kein Freund von Versicherungen? Dann ist ein „Tier-Sparkonto“ eine gute Alternative: Legen Sie monatlich einen kleinen Betrag auf einem separaten Konto zurück. So wächst eine Rücklage, die im Ernstfall bereitsteht.

Mehr zu Kosten & Bezahlung
Was versteht man unter Qualzucht und wie erkenne ich sie?

Von Qualzucht spricht man, wenn Tiere gezielt auf ein bestimmtes Aussehen gezüchtet werden – auf Kosten ihrer Gesundheit. Der gewünschte „Look“ bringt dann dauerhaftes Leiden mit sich. Betroffen sind vor allem Rassen mit sehr kurzer Nase wie Mops, Französische oder Englische Bulldogge und Perserkatze, aber auch viele andere.

Typische Warnzeichen:

  • Schnarchen, Atemgeräusche oder Atemnot schon bei leichter Anstrengung
  • schnelle Überhitzung, geringe Belastbarkeit
  • hervortretende Augen und häufige Augenentzündungen
  • tiefe Hautfalten, die sich entzünden
  • Geburten sind oft nur per Kaiserschnitt möglich

Wichtig: Schnarchen ist kein niedliches Detail, sondern meist ein Krankheitszeichen. Lassen Sie sich am besten schon vor dem Kauf tierärztlich beraten und meiden Sie Tiere mit solchen extremen Merkmalen.

Ausführliche Infos im Flyer der europäischen Tierärzteverbände: Extremzuchten beim Hund (FVE/FECAVA)

Wie kann ich mein Tier finden, wenn es entlaufen ist?

Je schneller Sie handeln, desto besser. Melden Sie Ihr Tier als vermisst – am besten bei einem der kostenlosen Haustierregister. Ist der Mikrochip Ihres Tieres dort registriert, können ein Finder, eine Tierarztpraxis oder ein Tierheim Sie über die Chipnummer schnell erreichen. Beide Register bieten einen 24-Stunden-Suchservice, nehmen Vermisstmeldungen auf und erstellen Suchplakate.

Unser Tipp: Registrieren Sie Ihr Tier schon heute. Dann greift die Hilfe sofort, falls doch einmal etwas passiert.

Ich habe ein entlaufenes Tier gefunden – was ist zu tun?

Vielen Dank, dass Sie sich kümmern! So finden Finder und Halter am schnellsten wieder zusammen:

  • Lassen Sie das Tier auf einen Mikrochip prüfen. Jede Tierarztpraxis und jedes Tierheim liest ihn kostenlos aus – über die Chipnummer lässt sich der Halter ermitteln.
  • Melden Sie das Tier als Fund bei den Haustierregistern TASSO und FINDEFIX. Dort wird es mit den Vermisstmeldungen abgeglichen.
  • Informieren Sie zusätzlich das örtliche Tierheim und das Fundbüro Ihrer Gemeinde.

Gut zu wissen: Ein zugelaufenes Haustier gilt rechtlich als Fundsache. Sie sind verpflichtet, den Fund zu melden – am einfachsten beim Tierheim oder beim Fundbüro.

Stressfreier Transport zum Tierarzt – was ist zu beachten?

Mit etwas Vorbereitung wird die Fahrt für Sie und Ihr Tier deutlich entspannter. Drei einfache Tipps:

  • Stellen Sie die Transportbox schon einige Tage vorher offen in der Wohnung auf und legen Sie eine vertraute Decke oder ein Spielzeug hinein. So wird sie zum sicheren Ort statt zum Schreckgespenst.
  • Nutzen Sie eine stabile Hartschalenbox, die sich auch von oben öffnen lässt, und decken Sie sie unterwegs mit einem Tuch ab. Das Dunkle wirkt beruhigend.
  • Gönnen Sie Ihrem Tier nach der Fahrt ein paar Minuten Ruhe in der geschlossenen Box, bevor Sie es herausnehmen.

Besonders für Katzen hat Royal Canin weitere Tipps zusammengestellt: Entspannt mit der Katze zum Tierarzt (Royal Canin)

Ich habe ein verletztes Wildtier gefunden – können Sie helfen?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Bei einer Verletzung oder Erkrankung übernehmen wir in den meisten Fällen eine Erstversorgung. Bitte sprechen Sie das aber vorher mit uns ab.

Oft ist ein Eingreifen jedoch gar nicht nötig – und schadet dem Tier sogar. Prüfen Sie deshalb zuerst, ob das Tier wirklich Hilfe braucht:

Ein rechtlicher Hinweis: Viele Wildtiere unterliegen dem Jagdrecht – etwa Rehe, Füchse, Feldhasen, Waschbären, Wildenten und Greifvögel. Diese Tiere dürfen Sie nicht einfach mitnehmen. Melden Sie den Fund zuerst beim örtlichen Jagdausübungsberechtigten (Jäger) oder bei der Polizei. Sagen Sie dabei, wo Sie das Tier gefunden haben und wem Sie es zur Versorgung bringen. Wer ein solches Tier ohne Meldung der Natur entnimmt, begeht nach § 3 Abs. 1 i. V. m. § 42 Abs. 1 Nr. 2 HJagdG eine Ordnungswidrigkeit.

Gut zu wissen: Wer ein gefundenes Wildtier zur Behandlung bringt, kann für die Tierarztkosten nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) herangezogen werden.

Weitere Anlaufstellen für Wildtierhilfe finden Sie hier: Wildtierschutz Deutschland.

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